Einsatzbericht Da Nang - September 2018

 

Wie in den vorigen Jahren waren neben dem routinierten Anästhesieteam aus Minden und Hannover (Dr. Tina Meister, Dr. Sunil Jagoda, Manuela Petkau und Grazyna Kollmeyer) von chirurgischer Seite Kollegen aus Berlin, Duisburg und Minden (Dr. Dr. Thomas Teltzrow, Dr. Dr. Andreas Hamacher, Dr. Dr. Helmut Sieber und PD Dr. Dr. Martin Scheer) dabei. Dank Dr. Hang Nguyen aus Köln, die neben der so wichtigen Organisations- und Übersetzungsarbeit auch Dr. Tho vor Ort beim Legen von Paukenröhrchen unterstützte, war das Team mit der Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in der Lage, an 8 OP-Tagen insgesamt 82 Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten und verwandten Fehlbildungen zu behandeln.


Die Verständigung mit den kleinen Patienten und deren Eltern wäre ohne den unermüdlichen Einsatz von Dr. Hang, Dr. Long und Dr. Hien nicht möglich gewesen. Gerade zu den morgendlichen Visiten und für die Eingangsuntersuchungen war die Kommunikation extrem wichtig, um die Vorgeschichte der Kinder, Begleiterkrankungen, etc. zu erfragen, bzw. die postoperativen Empfehlungen im Hinblick auf die Kostform und weitere postoperative Verhaltensregeln mitzuteilen.

Im Hinblick auf die Qualitätssicherung konnten wir durch Vermittlung von Frau Dr. Hang und Frau Au, einer Mitarbeiterin des Goethe-Institutes, eine DAAD-Stipendiatin für die anfallenden Dokumentationsaufgaben gewinnen. Dank Valeries Engagement bei der Eingabe und Pflege der Datenbank und bei der Fotodokumentation der prä- und postoperativen Befunde war das Team in der Lage, die große Anzahl an Patienten zu bewältigen. Über Frau Au wurde auch die Behandlung von Kindern aus anderen Regionen Vietnams organisiert und durch einheimische Spenden finanziert.

Durch die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Kolleginnen und Kollegen allen voran dem Vize-Präsident Dr. Ky, dem Vizedekan der Universität Da Nang, Dr. Long, dem HNO-Arzt, Dr. Tho sowie Dr. Tan und Dr. Hien am Reha Hospital, sowie den Schwestern und Pflegern auf der Station ist es zu verdanken, dass in diese große Anzahl an Patienten so erfolgreich ohne Komplikationen behandelt werden konnten. In Punkto Kommunikation mit dem OP-Pflegepersonal konnte mittlerweile ein Stadium der Verständigung erreicht werden, das unübertroffen ist. Ein Teil ist sicher der Situation geschuldet, dass fast nur spaltbedingte Eingriffe vorgenommen werden. Einer der letzten Abende wurde, wie es Usus ist, mit dem einheimischen Team genutzt um, Danke für die fruchtbare Zusammenarbeit zu sagen und um der Freude Ausdruck zu verleihen, dass es allen Kinder nach der Operation gut ergangen ist. Mit der Krankenhausleitung (Dr. Thanh) wurde in entspannter und konstruktiver Atmosphäre die Überlegungen zum Ausbau der Qualitätssicherung in Form einer dauerhaften Betreuung der operierten Patienten im Aufwachraum sowie die Weiterbildung ausgewählter ärztlicher Mitarbeiter in den Bereichen Chirurgie und Anästhesie formuliert.



 

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